Openbahn-API – Bahn-Webseite als Webservice

As this is only of interest for German users – this article is in German only. It’s about a new project of mine. Sorry folks.

Ich bin gerade dabei eine Android-App zu entwickeln, mit der es möglich ist Fahrkarten für Bahn-Pendler einfacher zu buchen.
Bei der Entwicklung ist mir aufgefallen, dass die Bahn leider keine Webservices nach außen zur Verfügung stellt – die Webseite www.bahn.de ist zusammen mit der mobilen Variante m.bahn.de die einzige Schnittstelle.

Daher habe ich das Projekt Openbahn-API ins Leben gerufen: Es handelt sich um eine API, die Funktionalitäten der Bahn-Webseite als Webservices zur Verfügung stellt. Über diese Services können eigene Programme die verfügbaren Bahnhöfe oder Zugverbindungen inkl. Zeiten und Preise abrufen. Des Weiteren ist es über die Schnittstelle möglich, Zugtickets zu buchen oder Sitzplätze zu reservieren.

Die Dokumentation und URLs zu den einzelnen Services finden sich auf der Projektseite unter http://code.google.com/p/openbahn-api. Diese werden über HTTP-GET aufgerufen und liefern JSON Objekte zurück. So gibt der Aufruf von http://openbahnapi.appspot.com/rest/stations/list?contains=karlsr eine Liste von JSON-Objekten zurück, die alle Bahnhöfe enthalten, die im Namen „karlsr“ enthalten. Im Beispiel sind dies die gesamten Bahnhöfe im Stadtgebiet von Karlsruhe.

Die API kann verwendet werden, um eigene Anwendungen zu entwickeln, die Bahndaten benötigen.

Um die Qualität des Parsers zu sichern, wird der Code komplett als GPL auf Google Code unter http://code.google.com/p/openbahn-api zur Verfügung gestellt – jeder Entwickler ist herzlich dazu eingeladen Verbesserungen und Erweiterungen vorzunehmen. Das Hosting erfolgt über die Google AppEngine. Die Ergebnisse der Anfragen werden über einen Cache zwischengespeichert, so dass die Kommunikation mit der Bahn-Webseite minimiert wird und für vorhandene Ergebnisse auch funktioniert, wenn diese offline ist.

Ich bin gespannt auf eure Meinung und wünsche euch viel Spaß mit der neuen API.

Klassenbuch für soziale Netzwerke

Bastele gerade mit Adobe AIR an einer Desktop-Anwendung für das StudiVZ. Dies hat mich in Zusammenhang mit dem Trend eigene Bücher drucken zu lassen auf folgende Idee gebracht:

Erinnert Ihr  euch noch an die alten Klassenbücher, in denen jeder Schulfreund auf einer Seite vorgestellt wurde? So etwas könnte man ja auch über einen Online-Service erstellen und über ein soziales Netzwerk wie StudiVZ hätte man gleich alle notwendigen Daten zusammen: die Profile aller Freunde, Fotos – lediglich ein paar redaktionelle Beiträge müsste man zusammen mit einer geeigneten Buchvorlage auswählen. Ich bin schon auf das Klassenbuch der StudiVZ Gruppe “Ich glühe härter vor als Du Party machst” gespannt.

PS: Habe mal ein bisschen gegoogelt – für Facebook gibt es sowas ähnliches anscheinend schon.

Spezialisierter Homepage-Baukasten – Beispiel Bewerbung

Es gibt ja mittlerweile eine Menge von sogenannten Homepage-Baukästen, mit deren Hilfe man einfach und ohne Programmierkenntnisse eine eigene Homepage erstellen kann.

Schnell kann man somit eine Seite für seinen Verein, seine Bewerbung oder ähnliches erstellen. Da stellt sich sich mir die Frage, wieso gibt es keine speziellen Homepage-Baukästen nur für einen Zweck, z.B. um eine perfekte Bewerbung online zu stellen?

Mit einigen interessanten Zusatzfunktionen könnten sich diese gut von ihren Wettbewerbern differenzieren. Für das Beispiel Bewerbung fallen mir da auf Anhieb ein paar ein:

  • Posten der Bewerbung in den gängigen Jobportalen
  • Vereinfachtes Senden der Bewerbung an grosse Firmen – Wen nervt es nicht hundertmal seinen Lebenslauf an deren Eingabemasken anzupassen?
  • Vereinfachtes Erstellen eines Lebenslaufs durch Ausfüllen einer Vorlage
  • Spezielle, an den Zweck angepasste Templates

Bei der grossen Anzahl an Bewerbungen könnte sich so ein Homepage-Baukasten ja direkt lohnen, oder?

Bewerbung mit Persönlichkeit

Über bestehende Jobportale lässt sich in sekundenschnelle eine Vielzahl von ausgeschriebenen Stellen finden.

Als Entscheidungskriterien werden dabei aus Arbeitgebersicht Erfahrungen und Ausbildung und aus Bewerbersicht die Entlohnung berücksichtigt.

Dies geht meiner Meinung nach nicht weit genug – stellt denn niemand die Frage, ob die Persönlichkeit des Bewerbers zu der Stelle passt? Also mal abgesehen von der utopischen Standardanforderung, dass nach Möglichkeit alle sogenannten Soft Skills erfüllt sein müssen?

Dabei gibt es doch wirklich eine Menge guter Persönlichkeitstests: Myers-Briggs, Big Five und mein persönlicher Favorit: Dueck’s Omnisophie.

Zugegeben, gute Personaler machen sich schon Gedanken, ob der Persönlichkeitstyp eines Bewerbers zu der Stelle passt. Da in den seltensten Fällen Bewerber jedoch Ergebnisse von Persönlichkeitstests zu ihren Bewerbungsunterlagen hinzufügen dürften, ist dies meiner Meinung nach erst während eines Vorstellungsgespräches sinnvoll möglich.

Wieso erledigt man dies nicht schon vorab in dem Jobportal, indem jeder potentiale Bewerber einen Persönlichkeitstest macht und nur zu seiner Persönlichkeit passende Jobangebote bekommt – würde dies nicht einerseits Kosten sparen (weniger Bewerbungsgespräche) und andererseits zu besseren Ergebnissen führen?

Wohnungsmarktplatz Nr. 989235

Vor kurzem habe ich mir eine neue Wohnung gesucht – fündig wurde ich über eine ganz normale Kleinanzeige in einer Tageszeitung.
Wieso nicht über das Internet? Irgendwie schade, aber dort finden sich fast ausschließlich Anzeigen von Maklern.
Warum eigentlich? Das ist einfach: Der Vermieter hat keinen Nachteil und zusätzlich sogar den Vorteil, dass die Menge der Interessenten nach seinen Kriterien (Solvenz, langfristiges Mietverhältnis) gefiltert wird.
Eine Lösung scheint mir ein Marktplatz, der für den Vermieter Anreize schafft, die Wohnung direkt einzustellen – zum Beispiel:

  • Bonitätsprüfung und geprüfte Referenzen der Mietinteressenten
  • Finanzieller Anreiz für den Vermieter – er bekommt ähnlich wie der Makler eine einmalige Zahlung, wenn ein Mietvertrag zustande kommt
  • Mietinteressent zahlt für eine Wohnungsbesichtigung an den Vermieter. Die eigentliche Zahlung ist dann nicht der Anreiz für den Vermieter, sondern die Tatsache, dass er nur wirklichen Interessenten die Wohnung zeigen muss

Damit der Mietinteressent lediglich für eine Wohnungsbesichtigung zahlt, muss er sich natürlich vorab ein möglichst genaues Bild machen können. Hier würde neben vielen Bildern und einem Lageplan auch ein kurzes Video helfen.