Let it Spreed…

es wird mal wieder Zeit für ein paar Posts (nun nachdem ich auf einer Party von einem guten Freund erfahren habe, dass er auch den Blog liest).
Vor kurzem habe ich mir mal mit spreed.com ein vielversprechendes Münchner Startup angeschaut. Mit Spreed kann man ohne Client-Installation Online-Konferenzen abhalten. D.h. alle möglichen Chat-Flavours (Video, Voice und auch die Tastatur ist würdig vertreten) werden unterstützt. Abgerundet wird das Ganze durch die Möglichkeit Präsentationen zu halten (PowerPoint lässt grüssen) und Kreative können sich mittels eines Whiteboards auch als Nachwuchspicasso betätigen.
Installiert man zusätzlich einen lokalen Client (hier sind die Möglichkeiten der zum Einsatz kommenden Flash-Technologie verständlicherweise erschöpft), kann man auch den Desktop eines Teilnehmers fernsteuern oder zumindestens dessen Bildschirminhalten sehen.
Eine interessante Sache – leider können Konferenzen nur ein paar Stunden laufen. Daher ist es also nicht möglich eine immer laufende ‘offene’ Konferenz zu starten und diese in die eigene Homepage einzubauen (Dann könnte jeder, der auf einer Seite angemeldet ist Kontakt mit anderen aufnehmen – eine Sache, die auch für Internehmer.de interessant wäre).
Auch wäre eine Desktop-Integration interessant, aber da müssen wir wohl noch warten, bis Adobe endlich mal Apollo herausbringt.

Mehr Profil bitte

Der Held aller Internehmer, Guy Kawasaki, beschreibt in seinem Blog, wie man sein Profil für erfolgreiches Netzwerken verbessert – er verwendet in seinem Beispiel zwar noch LinkedIn, aber das liegt natürlich nur daran, dass Internehmer noch nicht auf englisch verfügbar ist…
Mein Tipp übrigens, um die für uns Dienstleister wichtigen Empfehlungen zu handhaben: iKarma sieht diesbezüglich sehr vielversprechend aus. Wer mir ein paar gute Bewertungen geben möchte, hier mein aktuelles Internet-Karma….

Wie es dazu kam…

Die Lektüre des Buches Wir nennen es Arbeit hat mich schließlich überzeugt: ein Blog ist doch mehr als eine Ansammlung nichtiger Meinungen von Selbstdarstellern mit chronischem Aufmerksamkeitsdefizit (wobei ich nicht ausschließen will, zu dieser Gruppe zu gehören).
Vielmehr definiert das Phänomen ein neues Medium, das den schnellen globalen Meinungsaustausch anregt und sogar zur Kommunikation dient.
Dies setzt natürlich voraus, dass einzelne Blogbeiträge miteinander verlinkt sind. Von der Technik eigentlich recht simpel – der soziale Aspekt ist mir bis dato jedoch nicht so richtig bewußt geworden.